Brustwirbelsäule

Die Brustwirbelsäule schliesst sich der Halswirbelsäule an und stellt mit 12 Wirbelkörpern den längsten Abschnitt der Wirbelsäule dar. Jeder Brustwirbel trägt links und rechts eine Rippe.

Die 1.-10. Rippe verbinden die Brustwirbelkörper mit dem Brustbein. Dadurch wird die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule reduziert und die Organe des Brustkorbs werden geschützt.

Die Brustwirbelkörper und deren Gelenke ändern ihre Form und werden in absteigender Reihenfolge immer kräftiger, aufgrund der zunehmenden Körperlast. Die Höhe der Brustwirbelkörpervorderkante ist niedriger als die der Hinterkante, was auch zu der natürlichen Krümmung der Brustwirbelsäule (Kyphose) beiträgt.

Degenerative Erkrankungen in Form eines Bandscheibenvorfalls oder einer Spinalkanalstenose sind an der Brustwirbelsäule deutlich seltener als an der Lendenwirbelsäule.

Da im Bereich der Brustwirbelsäule allerdings das Rückenmark verläuft, kann es bei einer Kompression zu schweren neurologischen Ausfällen kommen.

Bereiche der Wirbelsäule

Erkrankungen und Verletzungen

Kraniozervikaler Übergang

Arthrose des Atlantoaxialgelenks

Chiari Malformation

Rheumatoide Arthritis am Kraniozervikalen Übergang

Halswirbelsäule

Bandscheibenvorfall (Diskushernie) an der Halswirbelsäule

Knöcherne Nervenkanalverengung (Neuroforamenstenose)

Rheumatoide Arthritis an der Halswirbelsäule

Verengter Halswirbelkanal (Zervikale Spinalkanalstenose)

Brustwirbelsäule

Osteoporotische Fraktur des Brustwirbelkörpers

Wirbelmetastase

Spinale Tumore an der Brustwirbelsäule

Lendenwirbelsäule

Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule

Wirbelgleiten (Olisthese)

Lumbale Spinalkanalstenose

Synovialzyste der Lendenwirbelsäule

Osteoporotische Fraktur der Lendenwirbelsäule

Wirbelmetastase

Spinale Tumore an der Lendenwirbelsäule

Lumbosakraler Übergang

Iliosakralgelenk-Syndrom

Sakrale Wurzeltaschenzysten (Tarlov Zysten)

Wirbelgleiten